
Die Feste Gottes – מועדי יהוה
Die biblischen Feste Gottes gehören zu den zentralen Themen unseres messianisch-jüdischen Glaubens. In 3. Mose 23 werden die von Gott bestimmten Festzeiten beschrieben, die Israel durch das biblische Jahr begleiten.
Dazu gehören Pessach, Chag HaMatzot, Jom HaBikkurim, Schawuot, Jom Teruah, Jom Kippur und Sukkot. Als messianisch-jüdische Gemeinschaft betrachten wir diese Festzeiten sowohl in ihrem jüdischen und biblischen Zusammenhang als auch im Licht von Yeshua HaMashiach, dem Messias Israels.
Neben diesen von der Tora bestimmten Festzeiten erinnern wir auch an Purim und Chanukka, die wichtige Ereignisse der jüdischen Geschichte und der Bewahrung Israels bezeugen.

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Laubhüttenfest
סוכות
Pessach
פסח
Die Erlösung aus Ägypten und der Anfang von Gottes Rettungsplan.
Messianisch erkennen wir Jeschua als das wahre Passahlamm, dessen Blut uns vom Tod erlöst.

Fest der Ungesäuerten Brote חג המצות
Das Fest der Freude, der Gegenwart Gottes und des kommenden Königreichs.
Messianisch erwarten wir Sukkot als Vorausbild der Zeit, in der der Messias unter uns wohnen wird und alle Nationen den König anbeten.
Tag der Versöhnung יום כיפור

Der Tag der Versöhnung und Reinigung Israels.
Wir glauben, dass Jeschua als unser Hohepriester das vollkommene Sühnopfer gebracht hat, das uns dauerhaft vor Gott rechtfertigt.
Sieben Tage ohne Chametz (Sauerteig), ein Bild für Reinigung und Heiligung.
Wir sehen in Jeschua den, der ohne Sünde war und uns zu einem heiligen Lebensstil ruft.


Erstlingsfrüchte יום הביכורים
Das Fest der ersten Ernte und des Anfangs neuen Lebens.
In Jeschuas Auferstehung erfüllt sich dieses Fest, denn Er ist die „Erstlingsfrucht“ der Auferstandenen.
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Das Wochenfest שבועות
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Posaunenfest יום תרועה
Der Schofar-Ruf zur Umkehr und zur Wachsamkeit.
Messianisch erwarten wir hier die prophetische Ankündigung der Rückkehr des Messias beim Schall der letzten Posaune.
Die Gabe der Tora am Sinai und später die Ausgießung des Ruach HaKodesch.
Für uns vereint Schawuot Gottes Wort und Gottes Geist, die gemeinsam unser Leben erneuern.
JÜDISCHE FESTE UND GEDENKTAGE
Neben den sieben biblischen Festzeiten aus 3. Mose 23 gibt es weitere bedeutende Feste und Gedenktage des jüdischen Volkes. Dazu gehören insbesondere Purim und Chanukka. Sie zählen nicht zu den sieben von Gott eingesetzten Festzeiten, haben jedoch eine wichtige geschichtliche und biblische Bedeutung.

Purim
פּוּרִים
Purim erinnert an die Rettung und Bewahrung des jüdischen Volkes zur Zeit Esters, als die drohende Vernichtung Israels abgewendet wurde.
Das Buch Ester zeigt auf besondere Weise, wie Gottes Vorsehung und Treue auch im Verborgenen wirken. Obwohl Gottes Name im Buch Ester nicht ausdrücklich genannt wird, erkennen wir darin Seine bewahrende Hand und Seine Treue zu Seinem Volk und Seinen Verheißungen.
Für uns ist Purim deshalb ein Fest der Freude, Dankbarkeit und Erinnerung an Gottes Bewahrung Israels.


Chanukkah
חנוכה
Chanukka erinnert an die Wiedereinweihung des Tempels in Jerusalem nach seiner Entweihung zur Zeit der Makkabäer und an den entschlossenen Einsatz des jüdischen Volkes für die Treue zum Gott Israels.
Das Fest erinnert uns an Glaubenstreue, Heiligung und die Bewahrung jüdischer Identität auch in Zeiten von Verfolgung und religiösem Druck.
Auch im Brit Chadasha wird Chanukka als das Fest der Tempelweihe erwähnt. Yeshua befand sich während dieser Festzeit in Jerusalem und ging im Tempel in der Halle Salomos umher.


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Die Menora,
Offenbarung 1:20
Das Geheimnis der sieben Sterne, die du auf meiner Rechten gesehen hast, und die sieben goldenen Leuchter 〈betrifft〉: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden[18], und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden

Tora, Gesetze & Gebote,
Matthäus 5 17-18
Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.

Sabbat,
Jesaja 66:23
Und alles Fleisch wird einen Neumond nach dem andern und einen Sabbat nach dem andern kommen, um vor mir anzubeten, spricht der HERR.
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Tefilin,Mezuza
5Mose 6
8 Und du sollst sie als Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen als Merkzeichen zwischen deinen Augen sein, 9 und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore[4] schreiben.
Yeshua im Licht von Tora, Propheten und Neuem Testament
5 Mose 6:4
Höre, Israel: Der HERR ist unser Gott, der HERR allein!
5 Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele[3] und mit deiner ganzen Kraft. 6 Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen in deinem Herzen sein.
ישוע
Markus 12:29
29 Jesus antwortete ihm: Das erste ist: »Höre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist ein Herr; 30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!« 31 Das zweite ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« Größer als diese ist kein anderes Gebot.

TAUFE
Wir verstehen die Taufe (Tevila) im Zusammenhang mit der biblisch-jüdischen Praxis des Untertauchens in Wasser. Sie ist ein sichtbarer Ausdruck von Umkehr, Glauben und einem neuen Leben mit Gott.
Im Brit Chadasha werden Menschen, die Yeshua HaMashiach als den Messias erkennen und zum Glauben kommen, zur Umkehr und zur Taufe aufgerufen. Das vollständige Untertauchen symbolisiert dabei die Abkehr vom alten Leben und den Beginn eines Lebens in der Nachfolge des Messias.
Die Taufe selbst ist für uns kein menschliches Werk, durch das man sich die Rettung verdient. Sie ist vielmehr eine bewusste Antwort des Glaubens und des Gehorsams gegenüber Gott.
„Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden.“
Apostelgeschichte 2,38
