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JÜDISCHE WURZELN DES CHRISTLICHEN GLAUBENS

 

Wer das Neue Testament verstehen möchte, muss seine Wurzeln im Tanach kennen

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Der christliche Glaube ist nicht in einem leeren Raum entstanden. Jesus – Yeshua – war Jude, seine ersten Jünger waren Juden, und die Schriften, auf die sie sich immer wieder bezogen, waren der Tanach – die Hebräische Bibel.

Wer das Neue Testament liest, begegnet deshalb ständig Gedanken, Bildern und Begriffen, deren Grundlage bereits im Tanach gelegt wurde.

Bei Beit Or Ha'Chaim möchten wir diese Verbindung wieder sichtbar machen und die Bibel in ihrem jüdischen, hebräischen und historischen Zusammenhang verstehen.

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DER TANACH IST DAS FUNDAMENT

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Das Neue Testament kann nicht vollständig verstanden werden, wenn man den Tanach nicht kennt.

Zentrale Begriffe wie

Messias · Bund · Opfer · Erlösung · Sohn Davids · Reich Gottes · Prophetie · Gerechtigkeit · Heiligkeit · Auferstehung · Israel · Jerusalem

haben ihre Grundlage bereits in der Hebräischen Bibel.

Yeshua und die Apostel zitieren und erklären immer wieder Tora, Propheten und Schriften. Viele Aussagen des Neuen Testaments setzen voraus, dass der Leser diese biblische Welt kennt.

Deshalb betrachten wir den Tanach nicht als einen überholten Teil der Bibel. Er ist das Fundament, auf dem viele Lehren, Bilder und Auslegungen des Neuen Testaments aufbauen.

Wer den Tanach kennt, versteht das Neue Testament tiefer.

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YESHUA UND DIE ERSTEN JÜNGER WAREN JUDEN

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Jesus – Yeshua – lebte innerhalb der Geschichte Israels.

Er kannte die Tora, lebte in einer jüdischen Gesellschaft, besuchte Synagogen und bewegte sich im Rhythmus der biblischen Feste und des Schabbats.

Auch die ersten Jünger und Apostel kamen aus diesem Umfeld.

Wenn wir ihre Worte ausschließlich durch Jahrhunderte später entstandene kirchliche Traditionen betrachten, besteht die Gefahr, dass wir einen wichtigen Teil ihres ursprünglichen Zusammenhangs verlieren.

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DAS NEUE TESTAMENT SPRICHT DIE SPRACHE DES TANACH

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Viele bekannte Aussagen des Neuen Testaments greifen unmittelbar auf frühere biblische Texte zurück.

Wenn Yeshua als Messias oder Sohn Davids bezeichnet wird, führt die Spur zurück zu den Verheißungen des Tanach.

Wenn vom Neuen Bund gesprochen wird, führt die Spur zu den Propheten.

Wenn über Opfer, Sünde, Versöhnung und Erlösung gesprochen wird, begegnen wir Motiven aus Tora und Tempeldienst.

Wenn das Neue Testament über das Reich Gottes, Israel, Jerusalem oder die Auferstehung spricht, stehen dahinter bereits lange biblische Entwicklungen.

Das Neue Testament führt diese Geschichte weiter – es beginnt sie nicht neu.

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TORA – MEHR ALS NUR „GESETZ“

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Das hebräische Wort Tora wird häufig einfach mit „Gesetz“ übersetzt. Doch Tora bedeutet auch Weisung, Unterweisung und Lehre.

Sie prägt die Sprache und Gedankenwelt der gesamten Bibel.

Viele Diskussionen zwischen Yeshua und anderen jüdischen Lehrern drehen sich deshalb nicht darum, ob Gottes Weisung bedeutungslos sei, sondern um die Frage, wie sie richtig verstanden und angewandt werden soll.

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SCHABBAT UND BIBLISCHE FESTE

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Auch Schabbat, Pessach, Schawuot, Jom Kippur und Sukkot gehören zur Welt der Bibel.

Wer diese Zeiten kennt, versteht viele Ereignisse des Neuen Testaments besser.

Pessach hilft beispielsweise, die letzten Tage Yeshuas in Jerusalem besser einzuordnen. Schawuot bildet den jüdischen Hintergrund des christlich bekannten Pfingstereignisses.

Die biblischen Feste verbinden den Tanach und das Neue Testament auf natürliche Weise miteinander.

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HEBRÄISCHE BEGRIFFE ÖFFNEN NEUE ZUSAMMENHÄNGE

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Auch einzelne Begriffe tragen ihre Geschichte mit sich:

Yeshua · Mashiach · Shalom · Torah · Ruach · Kadosh · Chesed · Adonai · Elohim · Halleluja · Amen

Es geht nicht darum, deutsche Begriffe künstlich durch Hebräisch zu ersetzen.

Aber die ursprüngliche Sprache kann helfen, Bedeutungen zu erkennen, die in einer Übersetzung manchmal weniger sichtbar werden.

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ISRAEL GEHÖRT ZUM ZUSAMMENHANG DER BIBEL

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Die biblische Geschichte ist untrennbar mit Israel verbunden.

Abraham, Isaak, Jakob, Mose, David, die Propheten und schließlich Yeshua stehen innerhalb dieser Geschichte.

Auch wenn das Neue Testament Menschen aus den Nationen einbezieht, verschwindet die Geschichte Israels deshalb nicht einfach.

Wer die jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens entdecken möchte, muss sich deshalb auch mit der Bedeutung Israels in der Bibel beschäftigen.

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CHRISTENTUM UND JUDENTUM – GEMEINSAME WURZELN, UNTERSCHIEDLICHE WEGE

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Judentum und Christentum haben sich im Laufe der Geschichte zunehmend voneinander getrennt.

Dabei entstanden unterschiedliche Traditionen, Lehren und Auslegungen.

Bei Beit Or Ha'Chaim möchten wir diese Unterschiede nicht mit Feindseligkeit behandeln. Unser Anliegen ist vielmehr, zurück zu den ursprünglichen Texten zu gehen:

Was steht im Tanach?
Wie verwendet das Neue Testament diese Texte?
Wie lebten Yeshua und die ersten Jünger?
Welche Bedeutung hatten Israel, Tora, Schabbat und die biblischen Feste?

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WAS BEDEUTET DAS FÜR CHRISTEN HEUTE?

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Die jüdischen Wurzeln des Glaubens kennenzulernen bedeutet nicht, die Bibel um etwas Neues zu erweitern.

Es bedeutet, etwas wiederzuentdecken, das von Anfang an vorhanden war.

Ob jemand katholisch, evangelisch, orthodox, freikirchlich oder ohne feste Konfession ist – die Beschäftigung mit dem Tanach und dem jüdischen Hintergrund kann helfen, bekannte Bibelstellen neu und tiefer zu verstehen.

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BEIT OR HA'CHAIM – DIE BIBEL IM ZUSAMMENHANG LESEN

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Beit Or Ha'Chaim versteht sich als bibeltreue, messianisch-jüdische Gemeinschaft.

Wir möchten Menschen dazu ermutigen, die Bibel selbst zu lesen, Aussagen zu prüfen und den Zusammenhang zwischen Tanach und Neuem Testament neu zu entdecken.

Dabei beschäftigen wir uns besonders mit:

Yeshua · Tanach · Tora · Israel · Schabbat · biblischen Festen · Hebräisch · messianischen Prophezeiungen

Unser Angebot richtet sich an Menschen in Wien, Österreich, Deutschland, der Schweiz und weltweit, die die Bibel tiefer verstehen möchten.

Den Tanach verstehen. Das Neue Testament tiefer lesen. Die jüdischen Wurzeln des Glaubens wiederentdecken.

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Messianische Gemeinschaft Wien | Beit Or Ha'Chaim


Adresse: Burggasse 104, 1070 Wien, Österreich
E-Mail: beitorhachaim@gmail.com
Schabbat: Samstag · 15:00–18:00 Uhr

  1.  

Du bist herzlich willkommen – bitte melde dich vor deinem Besuch kurz bei uns an.

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